Unser Pizzaanhänger wird Schritt für Schritt zu La Pizza Cantata
Geschrieben von der Redaktion • 30. August 2026
Ein Monat Foodtruck-Umbau // Teil 2:
Der große Umbau unseres Pizzaanhängers
Während unser T4 seine eigene Baustelle hatte, ging parallel natürlich auch der Umbau unseres Foodtrucks weiter.
Wir hatten unglaublich viel Glück, dass wir für diesen Monat bei Freunden wohnen konnten.
Unsere Freunde hatten sich kürzlich ein Haus gekauft – und ihr Grundstück war für unser Projekt ideal.
Eine Einfahrt, eine Garage und eine richtig gute Werkstatt
Wir hatten ausreichend Platz auf der Einfahrt, eine große Garage und vor allem eine sehr gut ausgestattete Werkstatt.
Das allein war schon unglaublich viel wert.
Aber es gab noch mehr: Vom Haus-Vorbesitzer war beispielsweise eine Riesen-Schrauben-Sammlung vorhanden. Auf dem Dachboden fanden sich außerdem mehrere Holzplatten, die wir für unser Projekt verwenden konnten.
Trotzdem mussten wir regelmäßig zum Baumarkt fahren. Der allerdings echt nicht weit weg war!
Bei allem Tatendrang, gab es auch Momente, in denen wir auf Lieferungen warten mussten und deshalb ein bisschen ausgebremst waren. Ich glaube, wir waren in diesem Monat in dem Dorf das Haus mit den meisten Lieferungen und kennen nun überdurchschnittlich viele Speditionen.
Wer schon einmal einen Foodtruck, einen Camper oder einen Anhänger umgebaut hat, kennt das wahrscheinlich: Man möchte weitermachen – aber ein kleines Teil fehlt und leider hängt der nächste Arbeitsschritt davon ab.
Freunde, die genauso gerne Projekte starten wie wir
Das wahrscheinlich Beste an diesem Monat waren aber, abgesehen von dem Ort, unsere Freunde, die selbst echte Projekt-Menschen sind.
Sie hatten genauso viel Lust auf diesen Umbau wie wir. Und sind mehr und mehr eingestiegen.
Und sie haben nicht einfach nur geholfen. Sie haben eigene Ideen entwickelt, Überlegungen angestellt und teilweise völlig eigenständig Dinge umgesetzt. Gerade bei einem Projekt dieser Größe ist das unglaublich wertvoll. Und gerade bei Dingen, die passieren... und erstmal alles doof ist, ist es viel leichter, das Ganze zu Viert auszustehen und zu verdauen.
Neues Stromsystem für unseren Pizza-Foodtruck
Ein besonders wichtiges Thema war die Elektrik.
Unser Pizzaanhänger verfügte ursprünglich über einen Starkstromanschluss. Diesen können wir weiterhin über einen Adapter nutzen. Gleichzeitig wurde das gesamte Stromsystem aber überarbeitet und auf eine Caravan-Steckdose angepasst.
Noch wichtiger war uns dabei die Absicherung und eine sinnvolle Aufteilung der verschiedenen Stromkreise.
Jetzt können wir verschiedene Bereiche getrennt voneinander betreiben. Und wir können vor allem auch Hausstrom nutzen, one dass wir da die Sicherung raushauen oder andere ungünstige Szenarien entstehen.
Das bedeutet zum Beispiel, dass wir bei Bedarf auch nur die Kühlung laufen lassen können, während andere Verbraucher ausgeschaltet bleiben.
Für einen Pizza-Foodtruck ist das nicht nur praktisch, sondern auch im täglichen Betrieb deutlich entspannter.